Es war ja erwartbar, dass die Neonazis den Februar nicht verstreichen lassen können, ohne in ihrer selbstgestrickten Zwangsjacke in Gräfenberg erneut posieren zu müssen: Die braune Bande um Matthias Fischer und Co. kann nicht anders - aufgrund ihrer Selbstverpflichtung, einmal im Monat marschieren zu müssen, muss sie die letzte Gelegenheit zu einem Aufmarsch im Februar wahrnehmen. Sie marschieren, auch wenn ihnen längst klar sein müsste, dass sie der NPD mit diesen Aufmärschen in Gräfenberg bundesweit Schaden zufügen.
Wir laden alle Demokratinnen und Demokraten und Antifaschistinnen und Antifaschisten zu unserer Kundgebung am Freitag, 29.2.2008 19 Uhr auf den Gräfenberger Marktplatz ein.
Helfen Sie uns bitte mit Ihrer Beteiligung dabei, den Aufmarsch kritisch zu kommentieren. Die "Veralltäglichung" dieser Aufmärsche ist auch genährt von dem Versuch, den Alltag zu faschisieren. Wir dürfen es nicht zulassen, dass die neonazistischen Umtriebe aufgrund von Gewöhnungseffekten zum unwidersprochenen städischen Alltag werden!!!
"Normal" indessen darf nur eines sein und werden: Die alltägliche Verteidigung der Menschenrechte und demokratischer Grundwerte gegen ihre Feinde.
Unsere Gegenaktion am Freitag, 19 Uhr, steht unter dem Motto:
"Demokratische ErLÄUTerungen": Die akustischen Erläuterungen erfolgen mit Glocken - bitte alle möglichen Formen an Glocken mitnehmen (Fahrrad-, Kuh-, Handglocken, Schellen etc.) - Glocken sind auch Verkünder drohender Gefahren. Die schriftlichen ErLÄUTerungen erfolgen mit Spruchbändern (Menschenrechtsartikel, Kommentierung der Wahlniederlage Fischers etc.). Wir haben darüber hinaus auf dem Marktplatz auch die Gelegenheit, über die geplante Verschärfung des Versammlungsrechts in Bayern zu diskutieren. Für Essen und Getränke ist selbstverständlich gesorgt.